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Strategien der Zulieferer

Neben allgemeinen Rationalisierungen wird vor allem auf andere Märkte außerhalb des Automotive-Sektors ausgewichen. Internationalisierungstendenzen und die Verlagerung von Unternehmensteilen in andere Länder  sind bei den antwortenden Unternehmen jedoch eher gering ausgeprägt. Gerade einmal 26 der antwortenden Unternehmen haben einen Teil ihrer Produktion ins Ausland verlagert. Forschung und Entwicklung hingegen bleibt die Stärke des Standortes Südwestfalen. Nur 3 Unternehmen haben hier Standortverlagerungen vorgenommen. Dies unterstützt die Aussage, dass der Standort Deutschland im F&E Bereich weiterhin sehr gefragt ist. Trotz der hohen Investitionen der Autobranche in den wachstumsstarken Schwellenländern liegt Deutschland im Bereich der F&E- Investitionen im weltweiten Vergleich ganz vorne.

Die Strategien der Automotive-Zulieferer in Südwestfalen konzentrieren sich daher besonders aus Maßnahmen, die direkt vor Ort Wirkung zeigen und ihren Standort in Deutschland stärken.
Auch Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter und eine höhere Fertigungstiefe sind beliebte Mittel, um die Qualität zu steigern und den Herausforderungen zu begegnen. Besonders in Bezug auf den Fachkräftemangel und die Auswirkungen des demographischen Wandels sind diese Strategien wichtige Maßnahmen zur Stärkung des Unternehmens. Oft setzen die Unternehmen auf eine Kombination von mehreren Strategien.

Quelle: IHKs Arnsberg, Hagen und Siegen; Die Automotive-Industrie in Südwestfalen, Arnsberg 2016